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EURE FERIENBERICHTE

Das schönste neben der Zeit mit Euch hier auf der Ponyfarm ist für uns die Zeit, in der wir in Ruhe Eure liebevoll verfassten Ferienberichte lesen und uns nochmal mit Euch freuen können.

Schreibt uns einfach auf, was Ihr tolles bei uns erlebt habt.
Wir stellen diese Erlebnisberichte hier fülr Euch nund alle anderen zum Nachlesen zur Verfügung.

Wie z.B. die tollen Berichte von
» Nina
» Verena
» Lisa

Ferienbericht von Emely

Endlich 2 Wochen auf PoFa mit meiner besten Freundin. Am Samstag der ersten Woche war die Ponyverteilung, ich habe Lion und Samra bekommen und meine Freundin hat Limi bekommen. Am Sonntag war das Vorreiten, ich bin aus Versehen das falsche Pony geritten und zwar Sirrah, aber dann bin ich am Montag dann auf Samra geritten und Lion ist ein Traum gewesen und Samra auch. Am Donnerstag war der Tagesritt und wir sind in der Wüste geritten und eine meiner Freundinnen ist von Luna gefallen, weil sie sich erschrocken hat. Danach gab es Essen auf der Tagesrittwiese und zwar Tomatensuppe und zum Nachtisch gab es Milchreis. Am Freitag waren Ponyspiele und es waren soooo coole Kostüme dabei. Am Samstag war Abreise, ich habe mich schon gefreut alle aus meinem Zimmer beim nächsten Mal wiederzusehen. Dann gab es um viertel nach zwölf Mittagessen, danach haben wir auf die Anreise gewartet und dann war es auch schon 16:00 Uhr und die Pferdeverteilung fing an. Lea und ich durften uns die Ponys wünschen. Ich habe mir Charly gewünscht, den ich dann auch bekommen habe. Am Montag war dann das erste Mal Wünschen und ich habe mir Springen gewünscht. Ich musste dann doch in die Voltigruppe wechseln, da die Springgruppe schon so voll war, aber es war trotzdem schön und hat Spaß gemacht. Am Dienstag waren Ponyspiele und meine Freunde sind mit Luna als Piraten- Pony gegangen. Am Donnerstag war der Tagesritt einige sind runter gefallen, aber allen ging es gut und auf dem Rückweg sind wir im Wald geritten, das war alles voll cool. Am Freitag war mein letzter Tag und ich habe Charly zum letzten Mal zur Koppel gebracht. Dann bin ich schweren Herzens nach Hause gefahren in freue mich schon auf Weihnachten oder Sylvester!
Bis bald PoFa!!
Eure Emely

Ferienbericht von Caro

Meine Sommer 2015 auf der Ponyfarm

Ich beschloss ganz spontan nach drei  Jahren mal wieder auf die Pofa zu fahren und freute mich einfach so sehr darauf die Leute und die Pferde wieder zu sehen. Am 04.07.2015 war es dann so weit, früh morgens ging es für mich nach Köln und von dort dann mit einem Fernbus bis Hamburg zu fahren. Die ganze Fahrt über habe ich überlegt, was ich als erstes mache, wenn ich ankomme, ob Smartie drin steht, wo Hexe steht und und und.. Von Hamburg ging es dann mit der Bahn weiter bis Burg, in Burg hat mich dann Franzi abgeholt, (Danke dafür nochmal an Franzi :) ) Mit etwas Verspätung kam ich dann endlich an und war rundum glücklich. In den letzten 3 Jahren habe ich die Zeit auf der Ponyfarm sehr vermisst. Jetzt begannen also zwei Wochen als Hiwi und Kinderfrau, voller Vorfreude. Alle Kinder waren da, die Pferde eingeteilt und die Zimmer bezogen, alles war perfekt. Smartie und Hexe endlich wieder zu sehen, nach so langer Zeit, war einfach nur toll. Ich war der glücklichste Mensch in dem Moment. Die zwei sind einfach so tolle Pferde, die ich so lieb habe.
Die Tage verliefen alle ähnlich. Zu meinen Aufgaben zählte es, die Fekis zu wecken, dass Frühstück zu machen, die Pferde rein und raus zu bringen, der Satteldienst, die Betreuung der Fekis, das Freireiten zu beaufsichtigen und eine ganze Menge anderer Aufgaben. Jede dieser Aufgaben habe ich gerne erledigt, trotz viel Arbeit hat es alles sehr sehr viel Spaß gemacht.
Wir haben in jeder Woche einen Tagesritt gemacht, die beide auf ihre Art und weise toll und für mich super  Erfahrungen waren. In der zweiten Woche haben wir am Freitag die altbekannten Ponyspiele gemacht. Die Fekis hatten spitzen Ideen, um sich und ihrr Ponyszu verkleiden. Am Abend wurde dann beim Grillen verkündet wer gewonnen hat und gleichzeitig auch wer das beste Kostüm hatte. Die Mädels und Jungs waren alle zufrieden, es wurde viel gelacht und der Abend wurde genossen. Der für mich leider letzte Abend auf Pofa. Koffer packen stand an, so langsam bergriff ich, dass die Zeit sich dem Ende neigt und ich war echt traurig.
In den zwei Wochen gab es auch mal Stress, es liefen Tränen, mal einen Streit und dennoch waren es zwei einzigartige Wochen, die wie immer unvergessen bleiben.
Danke, dass ich so tolle Erfahrungen bei euch machen durfte, ich habe neue tolle Menschen kennen gelernt, super Pferde kennen gelernt und meine zwei Lieblinge endlich wieder gesehen. Diesmal dauert es nicht so lange, bis ich das nächste mal zu euch komme.
Wenn man einmal mit dem Pofa- Virus infiziert ist, wird man dieses Virus nicht mehr los.
Danke an euch für die tolle Zeit und bis bald !
Eure Caro // Smartie & Hexe ♡

Ferienbericht von Amy, Anna, Emily, Laura, Tona, Viv und Alisa

Himmelfahrt 2015

Sechs Hühner – alle per Zug über den Hamburger Hauptbahnhof nach Schafstedt auf die Pofa, was für ein Spaß! Nachdem im Zug lautstark über verspätete Geburtstagsgrüße an Alisa ausgerichtet wurden, begrüßten uns zwei wunderbare Pofa- Menschen am Bahnhof. Nach einer kunterbunten Rückfahrt mit vielen „wieso fährt sie jetzt da lang??“ erwartete uns Anna bereits auf Pofa, die „weil wegen ist halt so“ mit dem Auto angereist ist. Flux wurden die Zimmer bezogen und Uschi schickte uns direkt zur Pferdeverteilung. Dort trafen wir dann auf die herrlich verrückte Benita und der Rest der ganzen Bande (Wibke, Anna, Emma, Kyra,...). Da Alisa ja die (perfekteste!!!) Kinderfrau war, hatte sie den Vorteil, über Saskias Schulter zu luschern und teilte allen durch tootal verständliche Mimik und Gestik ihre Pflegeponys mit. Was natürlich von allen ohne Ausnahme verstanden wurde...;-) Nachdem Kyra dann ihren Lamiro, Laura ihre Illu und Tona ihren Ed bekam, wurden erst mal Infos über die restlichen Pflegeponys gesammelt. Wir stellten dann fest, dass wir ziemlich schnell mit den Ponys Virgil, Samra (im Folgenden 'Samantha', Emi kam mit dem Originalnamen nicht klar), Barbie, Illu, Ed und Luna den Namen Chaostruppe weghatten.

Am nächsten Tag stand der Tagesritt an und alle freuten sich auf den großen Ausritt und waren ein bisschen aufgeregt. Als die Schritt/Trabgruppe beinahe eine Stunde vor der Galoppgruppe auf der Tagesritt- Wiese ankam, wurden wir schon etwas unruhig. Da Maxima während ihres Pofa-Aufenthaltes noch nicht im Gelände gewesen war, wurde schon rumfantasiert, was sie wohl mit Reitlehrerin Saskia angestellt hatte. Jedoch kamen sie nach gefühlten Millionen Stunden alle unversehrt an. Geli war bereits mit Suppe und Milchreis zur Stelle und versorgte alle hungrigen Reiter mit dem leckersten Essen der besten Küchenfrau! Kyras 'Selfiestick' wurde ausprobiert und später ging die „Jagd“ auf Randy, Limi und Igor los, die die Idee vom nach Hause reiten nicht so toll fanden wie wir. Lilli fiel auf dem Rückweg noch von Ronja und - gut erzogen wie sie ist – entschuldigte sie sich natürlich in aller Form für ihren Abgang und sorgte damit für Lacher von allen Seiten. Abends war Olympiade mit den „singenden Klobürsten“ Maren und Alisa. Freitag beschloss Alisa, dass sie 1 ½ Stunden durch das Pofa- Gelände joggen musste, um Gelis Tagesritt- Essen wieder abzutrainieren. Abends bei den Ponyspielen rutschte dann Irina noch sehr theatralisch und unglaublich langsam von Schmaddi (ich wiederhole: von SMARTIE). Abends bekam das Smartie-Team noch einen Extraapplaus für den besten „Sturz“ der letzten Tage. Benita und Kyra erreichten auf Virgil mit Bravour einen wunderbaren vorletzten Platz, weil der süße Virgil sich dezent vor dem Gymnastikball sträubte (jaja das Pferd ist es wieder gewesen). Gewonnen haben hinterher die Schnecke Barbie und die flitzpiepe Luna. Freitagabend musste Mützi nach einem Ultralachflash von Klopapier- Benita wiederbelebt und Kyra mit dem Nutella- Papier geweckt werden.

Daraufhin verschlief Amy Samstag fast ihren Tischdienst und kam mittags und abends ebenfalls zu spät. Sie bestritt vehement, dass es an der nächtlichen Partywut lag, sie habe Geli halt einfach nicht gehört. Im Unterricht musste Emily mit ihrer Katzenphobie mit Samantha ausgerechnet an zwei Katzen vorbeireiten, die es sich auf der Bande gemütlich gemacht haben. Genützt hat es nichts, nachmittags sprang sie auf der Tribüne dann schreiend in Amys Arme, weil sich Tribünenkatze und Socke kabbelten.

Sonntag erwachte das Rappenzimmer mit Gemälden auf dem Gesicht, und niemand ist es gewesen. Ausgerechnet an dem Tag als die wichtigen Fototermine mit Kleidern und Ponys anstanden. Als Tona dann aber feststellte, dass der Stift super mit Wasser abgeht, beschloss Emi, dass sie mit Gemälde unglaublich viel fotogener wirkt. Vormittags stand Springen auf dem Programm, Igor trennte sich zweimal von seinem Reiter und Luna hatte nach zehn Runden Hufschlag-Rennen einen Drehwurm bei Anna verursacht. Nachmittags ritten wir alle mit Alisa und Conner aus. Christine kam zum Wege-Kennenlernen auf Ninja mit. Nach vielen „Antraben, nein halt stopp, Angaloppieren“s, war der wunderbarste Ausritt der Tage vorbei. Barbie bevorzugte sein eigenes Tempo, das nicht so ganz dem von Luna und Conner entsprach, wodurch Vivienne den Stau des Jahrhunderts verursachte. Bei den Bunkern machten wir dann noch Gruppenbilder und ritten glücklich und zufrieden nach Hause. Wir beschlossen, nach diesem wunderbaren Abschluss, alle zusammen spätestens im Herbst wiederzukommen. Mit ein bisschen Verspätung kamen wir dann auf Pofa an und Alisa machte im Handumdrehen Randy fertig, da eine Einzelstunde bei Saskia anstand. Nach einer „Fünfminutenpackaktion“ fragte sich jeder, wie er alles zur Anreise in den Koffer bekommen hatte. Nach einem tränenreichen Abschied fuhren wir auf dem Weg nach Itzehoe dann in den Jahrhundertstau, weshalb wir unseren Zug verpassten. Die Stunde am Bahnhof vertrieben wir uns im Fotoautomaten. Lauras Kommentar dazu „Ich glaube, wir sind die ersten, die es geschafft haben, sich zu siebt in den Fotoautomaten zu quetschen“. Alle waren auf Pofa einer Meinung, dass keine Zeit bliebe, sich noch umzuziehen. So liefen wir letztendlich in Reitklamotten und Pofa- Pullis durch den Hamburger Hauptbahnhof. Dort angekommen, verpassten wir doch glatt den Anschlusszug, da wir völlig fertig am falschen Gleis standen und nicht blickten, dass da zwei Gleise weiter unser Zug fröhlich an uns vorbeifuhr. Nach einem erneuten Lachflash stellten wir uns dann an das richtige Gleis und schauten alle zwei Minuten auf die Anzeigetafeln. Mit über zwei Stunden dummheitsbedingter Verspätung kamen wir nach 4,5 Tagen Pofa- Abenteuer glücklich und zufrieden zu Hause an.

Danke für die wunderbaren Tage mit den besten Menschen und Ponys der Welt, hinter der Realität zweite Rechts ♥ Eure Hof&Gut Mädels Amy, Anna, Emily, Laura, Tona, Viv und Alisa

 

Ferienbericht von Kyra

Himmelfahrt 2015

Nach 2 Jahren endlich wieder Ponyfarm!?

Ja, Himmelfahrt 2015 war es endlich wieder soweit! 

Von Mittwoch bis Sonntag hatte ich eine super tolle Zeit und werde euch jetzt berichten wie es war.

Als ich am Montag schon mit dem Packen begonnen habe, war ich umso glücklicher als endlich Mittwoch war und mein Vater mich nach der Schule direkt hoch gefahren hat. 1 1/2 Stunden waren wir unterwegs bis ich dann schließlich angekommen bin!

Es war so ungefähr 16 Uhr und jeder wusste, dass die Ponyverteilung in einer Stunde anstehen würde. Dementsprechend waren alle aufgeregt und voller Vorfreude! Ich habe mir meinen kleinen Schatz Lion und zwei neue Pferde gewünscht: Lamiro und Chokoletta (Püppi). Direkt nach meiner Anreise habe ich aber zuerst mein Zeug ausgepackt und in den Schrank geräumt. Womit ich mich doch sehr beeilt habe. Die lieben Mädels aus meinem Zimmer habe ich begrüßt, wobei ich noch niemanden richtig kannte. Doch als ich gerade runter gehen wollte kam Benita mir entgegen! Ich kenne sie seit 2013 und sie ist mir so als Herz gewachsen. Wir fielen uns also in die Arme und auch Alisa und Wibke wurden herzlich begrüßt. 

Dann war es endlich soweit: Die beste Kinderfrau Alisa rief zur Pferdeverteilung!

Wir saßen weit hinten und realisierten erst dann wie viele kleine Kinder dieses Mal dort waren. Dadurch, dass Alisa neben der Reitlehrerin Saskia stand, konnte sie uns schon Hinweise zu unseren Pferden geben und hat mir gestikuliert, dass ich wohl Lamiro hätte! Mir fiel ein Stein vom Herzen und ich freute mich wahnsinnig! Benita war glücklich mit Püppi und Maxima und Wibke mit dem lieben Highlander und der hübschen Inka. 

Nach der Pferdeverteilung bestaunten wir unsere Pferde und putzten sie zum ersten Mal, anschließend Abendessen und dann Treffen in der Halle, um uns beim Spielen kennen zu lernen.

Am Donnerstagmorgen hieß es dann schon um 6:30 Uhr Wecken, aber ich war sowieso wach und aufgeregt, weil heute der Tagesritt anstand. Ich hatte meinen Lamiro und wusste noch nicht, dass dies sein erster Ausritt sein würde. Meine Erwartungen waren nicht zu hoch, schließlich kannte ich ihn ja noch nicht und wusste nicht wie er reagiert. Wir waren zu 13. und alle waren artig. Benita auf Highlander ging direkt vor mir, hinter Saskia mit Maxima. Wibke wollte nicht ausreiten und ist deswegen abends noch geritten. Als wir endlich ankamen tat mir alles weh! Meine Oberschenkel als auch mein Rücken. Als wir auf der Tagesritt-Wiese ankamen, waren wir ein bisschen kaputt und auch hungrig, deswegen war ich so froh als es auch gleich essen gab. Tomatensuppe und anschließend Milchreis, wie immer lecker! Die Pferde durften auf der eingezäunten Wiese grasen und Lamiro hatte eine neue Verehrerin, Samra! Die beiden waren echt niedlich zusammen. Ein kleines Unglück passierte noch,denn Eimo war von der kleinen Randy getreten worden und musste mit dem Hänger abgeholt werden. Als wir nach einiger Zeit wieder aufbrechen wollten, wollte Highlander lieber noch länger auf der saftigen Wiese bleiben, sodass es eine Herausforderung war, ihn einzufangen. Lamiro kam aber brav mit, nur das Warten, bis alle fertig waren und es wieder losging, gefiel ihm nicht ganz so gut. 

Wieder Zuhause angekommen, brachten wir die Pferde raus auf die Koppel, aßen Abendbrot und gingen bald müde und zufrieden ins Bett.

Freitagnachmittag waren Ponyspiele. Dafür haben Benita und ich uns als Prinzessinnen verkleidet und sind mit Virgil an den Start gegangen Leider haben wir nur den vorletzten Platz belegt haben, aber wir hatten unseren Spaß!

Auch an diesem Abend gab es wieder ein lustiges Spiel in der Halle! 

Der nächste Tag fing ähnlich an. Nach dem Frühstück habe ich mein Baby zusammen mit Wibke, die HL (Highlander) noch holen musste, reingeholt. Anschließend hatten wir wieder normalen Unterricht, diesmal bei Franzi und nicht bei Saskia. Zusammen mit Püppi, Barbie, Igor, HL und Finest begann unsere zweite Reitstunde, in der leider nicht alles so gut funktionierte wie in der ersten. Trotzdem habe ich super motiviert die Halle verlassen und mir vorgenommen, es morgen besser zu machen! Am Nachmittag hatten wir nämlich keinen Unterricht, sondern Ausritt. Es war Lamiros erster Ausritt mit Galopp. So machten wir uns langsam auf den Weg: Saskia auf Muck, Wibke mit HL, Benita mit Barbie und ich mit Lamiro. Man merkte bei diesem Ausritt besonders wie jung dieses tolle Pferd noch ist. Denn anstatt beim Anhalten zu fressen, hat er lieber mit Stöckern gespielt oder andere Sachen vorsichtig und spielend erforscht. Das war echt niedlich und ich habe mich gefreut, dass ich als erste mit ihm ausreiten durfte. Als wir dann wieder zuhause waren habe ich den Kleinen noch etwas verwöhnt und ihn massiert und gestreichelt. Das hat ihm so gut gefallen, dass er beinahe eingeschlafen wäre. Abends nach dem Abendessen haben wir mit allen Fekis Hufkratzer Klauen gespielt! Das war echt lustig, vor allem weil Benita und ich zuerst in getrennten Mannschaften waren. Ein tolles Spiel, gut ausgesucht Alisa!

Todmüde fiel ich abends ins Bett. In unserem Zimmer waren leider nicht mehr die ursprünglichen Mädels. Denn Anne (Hiwi), Emma (Lion & Limiere), Leyan (Hiwi), Nisa (Hiwi) und Maren (Halbfeki & HL) sind am Samstag schon abgereist. Sie waren aber auch eine ganze Woche da gewesen. Die Mädels waren alle super toll und ich habe neue liebe Menschen kennengelernt und Freunde dazu gewonnen. Aber unser Zimmer (Nr. 3) war nicht leer! Sina, Kathi und Charly sind aus dem Zimmer neben der Reithalle zu uns gekommen. Auch Alisa hat uns über die Nacht Gesellschaft geleistet.

Dann war auch schon Sonntag und packen stand auf dem Programm. Doch als allererstes haben wir wieder unsere Pferde von der Koppel geholt. Lamiro hat noch geschlafen und lag flach und mit Augen zu da. Ein bisschen tat es mir leid, als ich ihn einfach wecken musste. Aber als er sich gestreckt hatte, konnte es losgehen. Anschließend hatten wir zu 4. (HL, Püppi, Sansibar, Lamiro) eine Springstunde bei Christine. Da wollte aber leider nicht so viel klappen. Lamiro war etwas aufgedreht, sodass es schwierig war, den Sprung anzureiten. Nach einigen Versuchen haben wir es dann aber geschafft und er hat sowohl das Kreuz als auch einen Steilsprung gut gemeistert.

Allerdings klappte es am Nachmittag beim normalen Unterricht bei Saskia umso besser! Ich war ganz stolz auf uns und auch von Saskia haben wir beide Lob erhalten. 

Meine Koffer waren inzwischen gepackt, der Kleine konnte sich in der Halle noch einmal wälzen und ich habe ihn zur Koppel gebracht und mich von ihm verabschiedet. Nach vielen Umarmungen und Verabschiedungen konnten meine Mutter und ich auch schon nach Hause fahren. Ich vermisse dieses Pferd jetzt schon so doll! Genauso aber die Mädels. Ich freue mich schon, wenn wir uns alle wiedersehen und ich noch viele tolle Erfahrungen auf Lamiro sammeln darf!

Vielleicht sehen auch wir uns mal, eure Kyra

Ferienbericht von Jasna

Hallo, ich bin Jasna und ich bin in den letzten Osterferien auf der PoFa (01.04.-18.04.2015) Chokoletta und Lamiro geritten.

Beide sind total tolle Pferde auf denen man unterschiedliche Sachen lernt.

Chokoletta zeigt einem sofort, wenn man etwas falsch macht, indem sie sehr komisch auf den Fehler reagiert (nicht böse, aber man merkt da stimmt was nicht).

Wenn man dann weiß wie es richtig geht, macht sie genau das, was von ihr verlangt wird.

Das Springen macht ihr auch total viel Spaß! Bei mir klappt es Vor-und Nach dem Sprung nicht so gut, aber beim Sprung ist meistens alles super. Sie macht häufig noch einen etwas höheren Satz, aber das kann man gut sitzen.

Bei Lamiro ist es so, wenn man ihm nicht genau sagt was er tun soll oder er es nicht ganz versteht (er ist ja noch ziemlich jung) gibt er sich trotzdem sehr viel Mühe, es umzusetzen bzw. er bietet etwas an.

Lamiro liebt es, zu springen und hat so viel Spaß dabei, dass er es kaum aushalten kann vor dem Sprung einen kleinen Zirkel zu reiten, weil der Abstand sonst nicht passt.

Chokoletta und Lamiro sind beide ganz tolle und liebe Pferde von denen ich und noch viele andere Kinder viel lernen und erfahren können.

Ferienbericht von Lisa

Hallo!

Ich bin Lisa und erzähle Euch mal, wie meine Ferienwoche auf der Ponyfarm in Schafstedt so gelaufen ist.

Den richtigen Reiterhof zu finden war schon gar nicht so einfach. Stundenlang habe ich in der Wendy geblättert und bei Ponyhöfen angerufen, um Prospekte zu bestellen. Als wir (Mama und ich) eine Vorentscheidung getroffen haben, sind wir kurzentschlossen losgefahren und haben einige Höfe besucht. Auf der Ponyfarm war es dann klar: Hier will ich meine Reitferien machen!!! Und so habe ich noch ein vierteljahr lang jeden Tag gezählt, bis DER Samstag endlich da war. Als wir ankamen, war ich furchtbar aufgeregt. Die Mädchen aus meinem Zimmer waren auch gerade erst angekommen, und zusammen sind wir erstmal durch die Ställe gegangen um alle Ponys anzuschauen. So viele verschiedene! Ich wußte nicht, welches ich am schönsten fand.

In der letzten Box im Stall habe ich dann ganz versteckt vier superwinzige, süße Katzenbabies entdeckt. Wie toll das war, die sind ja so kuschelig!!! Natürlich war kein Pony in dieser Box.

Dann rief Britta, eine der vier Reitlehrerinnen:" Hallo, hallo! Liebe Kinder! Kommt bitte alle in den Aufenthaltsraum. Wir wollen die Pflegepferde einteilen!!!" Mann, war ich gespannt. Jedes Kind hat erzählt, was für ein Pferd es sich wünscht, und wie lange es schon reitet. Manche reiten schon seit 4 Jahren, andere haben aber erst einmal auf einem Pferd gesessen. Ich reite seit 2 Jahren in einer Reitschule bei mir zu Hause. Britta hat mir Prinz vorgeschlagen. Die Helferinnen (große Mädchen die schon ganz oft auf der Ponyfarm waren ), haben mir Prinz gezeigt. Toll, so ein supersüßes pechschwarzes Pony wollte ich doch immer haben!!! Dann hat Britta allen Kindern gezeigt, wie man ein Pferd richtig putzt. Wie Prinz dann geglänzt hat!!!

Gegen Abend durften die Ponies auf die Weiden. Wir haben sie ohne Sattel dorthingeritten. Obwohl ich bisher immer nur mit Sattel geritten bin, ging es ganz leicht. - Endlich gab es Abendbrot.Ich hatte doch den ganzen Tag vor Aufregung nichts gegessen und jetzt einen Bärenhunger.

Nachher beim Völkerball in der Reithalle hatten wir richtig viel Spaß und später habe ich geschlafen wie ein Stein, denn nun wußte ich: Das wird eine supertolle Woche.

Am Sonntag hieß es dann: “Die Ponys holen”!!!Yippieh jetzt geht das Reiten richtig los. Morgens mußten wir "Vorreiten". Da wurde geguckt, ob alle mit ihren Pferden zurecht kommen und die Gruppen wurden eingeteilt. Von da an war ich dann in Gruppe 3. Da muß man schon durcheinander reiten. Jeden Tag hatten wir dann vor- und nachmittags richtig guten Reitunterricht in der Halle oder auf dem Reitplatz. Alles wurde genau erklärt, zum Beispiel die Hilfen zum Schenkelweichen. Auch bei den Galopphilfen habe ich dazugelent. Nicht bloß Bein zurück und fertig!!! Das war voll wichtig, denn ich wollte ja mein "Großes Hufeisen" machen. Wir durften ziemlich oft angaloppieren - cool! Ab Dienstag gab`s dann immer "Wünschen".

Man konnte wählen zwischen Unterricht, Ausritt, Kutschefahren, Voltigieren, Springunterricht, Paarreiten u.s.w.

Ach ja, abends war ja immer noch "Freireiten", ohne Sattel und ohne Unterricht.

Da konnte man alles noch mal üben oder sich einfach vom Pony schaukeln lassen.

Dagmar hat auf uns aufgepaßt, daß wir keinen Blödsinn machen. Mittwoch war es megaheiß. Claudi, Kerstin, Julia und ich sind dann mittags Schwimmen gegangen, zum Abkühlen vor`m Reiten. Auch die anderen waren Schwimmen, und darum reichte der Nachmittag gar nicht mehr für die Theorie.

Deshalb haben wir mit Naddel beschlossen nach dem Pferde-zur-Koppel-Reiten Theorie zumachen, während die anderen in der Halle spielen. Wir hätten zwar auch gerne mitgespielt, aber die Theorie ist gar nicht so theoretisch, weil wir alles immer gleich im Stall und an den Pferden ausprobierten und übten. Lucie und Charmeur waren noch im Stall, mit ihnen haben wir "Wenden auf der Stallgasse" geübt. Den Pferdeknoten kann ich jetzt auch endlich. Das Reiten ist hier natürlich das Wichtigste, aber es gibt auch leckeres Essen: Spaghetti, Pfannkuchen, Hähnchen mit Pommes und hier hat mir sogar Braten mit Gemüse geschmeckt. Margrit kocht für uns und es gibt immer auch noch einen super Nachtisch.

Zum Frühstück und Abendessen gibt es immer richtiges Buffet.

Da kann man sich seine Lieblingssachen aussuchen und es gibt Obst- und Gemüsestückchen dazu.

Ich mach mir immer voll den bunten Teller! .Nach dem Mittag hört man immer Uschi durch`s Haus rufen (und wir riefen später immer alle mit) :"BIM, BIM, BIM! Ich mach den Laden auf!!! " Naschi habe ich mir gekauft und eine Postkarte von Prinz für meine Oma. Donnerstag war dann ja der Tagesritt.

In mehreren Gruppen sind wir durch das tolle Gelände am Nord-Ostsee-Kanal geritten, durch die Wüste und bergauf und -ab.

Getroffen haben wir uns auf einer schönen Weide am Wald. Da durften alle Pferde Pause machen und grasen.
Als wir abgesattelt hatten, kam auch schon der Ponyfarmbus mit dem Mittagessen angefahren.
Suppe gab`s und leckeren Milchreis mit Kirschen und drei verschiedene Getränke.

Auf dem Rückweg sind wir noch einen Berg hochgaloppiert. -Booh, das muß ich unbedingt nochmal wieder machen.

Als wir völlig verschwitzt wieder zurück waren, wurden die Ponies abgeduscht und dann gab`s eine Riesenwasserschlacht in der Halle - natürlich ohne die Ponies.

Abends haben wir mit Micha (unserer Kinderfrau) noch gespielt und wir haben ein Pferdequiz gemacht:
Wer die Frage richtig hatte, mußte ganz schnell loslaufen und über Cavalettis springen.

Aber Anna und ich, wir waren leider ein bischen zu langsam.

Ja ich habe soviel gemacht in meinen Ferien, für alles ist hier bestimmt kein Platz.

Es war suuuuperschön, und das Tollste war, daß ich am Freitagabend meine Urkunde und das Abzeichen vom GROßEN HUFEISEN in den Händen hielt. Ich war megastolz auf Prinz und auf mich!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Tschüß, Prinziboy und alle Ponyfarmler, bis zu den nächsten Ferien!

Ferienbericht von Verena

Der Treck

Hallo! Ich bin Verena und wollte euch von meinem super-tollen Treckwochenende erzählen:
Als meine Schwester und ich am Freitagnachmittag auf der Ponyfarm ankamen, meldeten wir uns als allererstes bei Uschi und Anneke im Büro an. Da haben wir Bescheid bekommen, welches Pferd wir auf dem Treck reiten sollten. Und das wir heute noch Unterricht um 19:45 Uhr hätten. Dann belagerten Viola und ich unser Zimmer.

Wir waren in Zimmer 1. Die anderen Mädchen aus dem Zimmer waren gerade nicht da.

Als wir es uns gemütlich gemacht hatten, verabschiedeten wir unsere Eltern und gingen zu den Pferden. Viola und ich gingen als allererstes zu Smartie und Stella.

Das waren auch die Pferde, die wir reiten wollten. Ich war schon ganz schön aufgeregt, weil ich noch nie einen Treck mitgemacht hatte.

Dann gingen wir zur Tribüne und schauten beim Reitunterricht zu.

Da hat Sylvia gefragt, ob Viola, ich und noch einige andere Kinder die Anfänger führen wollten. Das hat auch Spaß gemacht. Anschließend durften wir bald selber reiten. Zunächst mussten wir aber noch unsere eigenen Pferde zum Reiten fertig machen.

Als ich Stella geputzt, aufgesattelt und aufgetrenst hatte, führte ich sie vor die Reithalle und wartete bis wir rein durften.

Sylvia unterrichtete auch uns. Der Reitunterricht war toll.

Nach dem Unterricht haben wir die Pferde wieder in ihre Boxen geführt und uns um sie gekümmert.

Später hatten wir noch Freireiten. Viola und ich haben Smartie genommen. Der war zum Glück bereits fertig. Wir mussten ihn nur noch absatteln.

Nach dem Freireiten führten wir die Pferde direkt auf die Weide. Danach mussten wir bald ins Bett.

Am nächsten Morgen gab es Frühstück. Nach dem Essen mussten Viola und ich uns fertig machen, denn um 9:00 Uhr sollten wir schon mal die Pferde von der Koppel holen und uns auf den Treck vorbereiten.

Als ich Stella von der Koppel geholt hatte, ritt ich sie ohne Sattel zurück zum Hof.

Einige Kinder, die beim Treck dabei waren, kannte ich schon vom letzen Jahr. Als wir nach einiger Zeit die Pferde fertig geputzt hatten, sollten wir noch unser Gepäck in den Hänger packen, satteln und trensen, und dann ging es los. Stella durfte das erste Mal mit ins Gelände. Aber sie war dabei echt lieb. Vorne ist Birgit, die Reitlehrerin, auf Kalle geritten. Ich selbst bin als vorletzte geritten. Außer Stella, Kalle und Smartie waren noch GB (Gänseblümchen), Vidoc, Daisy, Prinz, Peppino und Sansibar dabei.

Nachdem wir dann erst einmal zwei Stunden durch die Wüste geritten waren, gab es auf einer schönen großen Weide Picknick, wo die Ponies grasten und Pause hatten. Danach ritten wir ungefähr wieder zwei Stunden durch das Gelände bis wir unser Ziel für diesen Tag erreicht hatten.

Als wir die Pferde versorgt und sie auf eine Weide in der Nähe der Scheune, in der wir übernachten sollten, abgestellt hatten, erkundeten wir die Gegend. Es war ein schöner Ort. In der Nähe gab es einen Wald und einen kleinen Fluss. Zum Abendessen gab es gegrillte Würstchen, Fleisch und Salate. Nachdem wir gegessen hatten, durften wir noch etwas herum streunern. Dann haben wir ein Lagerfeuer gemacht, und Brot darüber geröstet. Mmmm, das hat gut geschmeckt. Nachdem wir noch ein paar mal durch die Gegend gelaufen waren, machten wir uns langsam bettfertig. Als wir uns dann in unsere Schlafsäcke im schönem Stroh gekuschelt hatten, redeten wir noch ein wenig und schliefen dann ein.

Am nächsten Morgen, nachdem wir uns umgezogen hatten, gab es gleich Frühstück.
Uschi hatte uns das Essen mit dem Hänger vorbeigebracht. Es gab Brötchen und Brotaufstriche. Nach dem Frühstück haben wir einen Ausritt mit Birgit gemacht. Wer wollte, durfte sogar ohne Sattel reiten.

Natürlich sind dann alle ohne Sattel geritten. Es hat wirklich viel Spaß gemacht. Nach dem Mittagessen sind wir zurück in Richtung Ponyfarm geritten. Diesmal haben wir einen kürzeren Weg genommen, der auch durch die Wüste führte. Berge sind wir hinauf galoppiert, und dann wieder kleine runtergeklettert. Als wir wieder bei der Ponyfarm ankamen, fand ich das ganz schön schade.

Ich habe jetzt schon beschlossen, dass ich auf jeden Fall wieder mal einen Treck machen werde.

Ferienbericht von Nina

Hi, mein Name ist Ninaund ich wollte euch jetzt mal was über meine Ponyfarmerlebnisse erzählen, die schon ein bisschen her sind =).

Ich hab nicht lange im Internet nach einem nahegelegenen Ferienreiterhof gesucht, als ich auf die Ponyfarm stieß.

Ich dachte, dass bei euch alles so ruhig und entspannend aussieht, um mich von dem ewigen Kundenstress in meinem Reitstall zu erholen.

Die Anfahrt war die reinste Katastrophe, da meine Eltern mich nicht fahren konnten. So musste ich erst mit dem Bus nach Niebüll und dann weiter mit dem Zug nach Heide wo mich schon ein Ponyfarmler erwartete. Ich war furchtbar aufgeregt, schließlich war ich noch nie auf einem Ferienreiterhof und kannte von meinem Reiterhof nur Zicken, denen nichts wichtiger waren als Turniere zu gewinnen. Außerdem wollte keine meiner Freundinnen mich auf die Ponyfarm begleiten. Doch alle neuen Ferienkinder und somit auch ich wurden freundlich begrüßt.

Kaum nach meiner Ankunft durfte ich mit den Hiwis Pferde auf die Weide bringen. Das habe ich schon oft gemacht aber so viele schöne grasgrüne Weiden habe ich noch nie gesehen. Dann haben die Hiwis mir noch netterweise alle Namen der Weiden und wo sie liegen erklärt sowie den gesamten Hof mit seiner versteckten Winkeln. Dann war es auch schon 16:00 Uhr und alle, die schon einmal auf der Ponyfarm waren wissen was das bedeutet: Pflegepferdeinteilung!!!

Ich wollte unbedingt den schönen braunen Rosco als Pflegepferd bekommen. Da ich aber eine der wenigen 15 jährigen war und keiner ein so großes Pferd wie Rosco reiten wollten bekam ich meinen Schatz!!! Ich war total froh und machte mich gleich ans Putzen zusammen mit meinen neugefundenen Freundinnen aus meinem Zimmer (mit eigenem Bad!!!). Abends hat wurde uns dann ein leckeres Essen bereitet und einige von uns hatten bereits Tischdienst, der aber unheimlichen Spaß machte, weil es viele waren und alles ruckzuck ging.

Jedes Zimmer hatte seinen eigenen Tisch zum essen und somit konnten wir da schon unseren Abend planen. Nach dem Spielen in der Halle oder gemütlichem Beisammensein im Zimmer fielen wir dann alle todmüde ins Bett, um am nächsten Morgen frisch und munter in Gruppen eingeteilt zu werden.

Die 2. Gruppe hatte es am Schwersten, sie musste direkt nach dem Frühstück die Pferde fertig machen und reiten. Wie gut, dass ich nicht dazu gehörte =P . Ich muss zugeben, dass ich mit Rosco am Anfang so meine Differenzen hatte. Ich wollte im normalen Tempo traben, aber an Arbeitstrab war gar nicht erst zu denken. Der gute alte Rosco fand das langsame Schritt gehen viel angenehmer, wobei ich das Gefühl hatte, dass er mir gleich einschläft =).

Nach einigen Diskussionen aber ließ er sich überreden wie die anderen Ponys und Pferde froh und munter durch die Halle zu laufen und so konnten wir Franzis Anweisungen folgen. Am Abend durften wir dann Freireiten ohne Sattel. Das ist sehr lustig! Da ich das schon zu Hause im Reitstall oft gemacht habe (auch im Galopp!!!) war ich nicht so aufgeregt wie die kleinen Reitanfänger, die Helfer zum Führen bekamen und wir etwas Älteren uns dafür bereit erklärten. Es war aber keinesfalls langweilig, denn schon nach kurzer Zeit waren die Kleinen so begeistert, dass sie ohne uns weiterritten. Dreimal am Tag Reiten ist sehr anstrengend und so fiel ich wie auch am ersten Tag todmüde ins Bett und schlief wie ein Murmeltier.

Am nächsten Tag durften wir uns dann zum ersten Mal etwas wünschen. Ich wünschte mir auszureiten und durfte auch mit. Wir waren eine Gruppe von acht Leuten, aber je mehr desto lustiger! Ich hatte allerdings bedenken, da ich eine Heidi mit einem Halfter statt Trense ausreiten sollte, da sie eine Schramme am Maul hatte. Aber sie war so totenbrav wie alle anderen auch. Unsere Pferde zu Hause hätten schon längst das Weite gesucht mit oder ohne Reiter =). Als wir zurückkamen standen schon Kekse, die nach einer halben Stunde alle aufgegessen waren, und Saft im Esszimmer.

Abends war wieder Freireiten und danach waren wieder alle geschafft.

Am nächsten Morgen musste ich früher als sonst aufstehen, denn ich hatte Tischdienst mit ein paar Mädels aus dem Nachbarzimmer. Aber wir waren recht schnell fertig und hatten viel Spaß. An dem Tag bin ich wieder ausgeritten, dieses Mal mit Kalle. Da ich in den Osterferien auf der Ponyfarm war, war Kalle in dem Jahr noch nie im Wald gewesen und ich hatte ein bisschen Bammel er könnte etwas anstellen so wie unsere Pferde immer, aber nichts da!!!

Er war natürlich lieb und so entspannte ich mich schnell und schaute mir die Landschaft an, da wir am vorherigen Tag auf einem anderen Weg geritten sind. Wir trafen sogar die Kutsche, vor die Troll gespannt war und mit der ein paar noch nicht so erfahrene Reiter mitgeritten sind. Es war wundervolles Wetter wie auch an den vorherigen Tagen.

Und natürlich standen nach dem Ausritt und den anderen Wunschaktivitäten wieder Kuchen und Saft bereit, der nicht so schnell leer war, da in weiser Voraussicht mehr gebacken wurde. Und auch an diesem Abend durften wir nach dem Abendbrot Freireiten und ich bin Rosco freigeritten. Es hat wie immer totalen Spaß gemacht und auch an diesem Abend fiel ich schon um 10:00 Uhr ins Bett. Normalerweise bleibt man ja in den Ferien sehr lange auf, aber nach solch anstrengenden Tagen ist das kaum möglich. Jedem von uns taten diejenigen leid die Tischdienst hatten und etwas früher aufstehen mussten. Ich hatte meinen Tischdienst ja schon hinter mir.

Der nächste Morgen verlief genauso wie alle anderen nur mit neuen Gesprächsthemen. An diesem Tag wünschten einige und ich uns Freireiten mit Musik, aber auch mit Sattel. Es war sehr ungewohnt wieder mit Musik zu reiten nach dieser Zeit, aber wir alle hatten unseren Spaß und einige sangen sogar vom Pferd aus mit. Aber auch dieser Tag ging schnell zu Ende. Ich will euch jetzt nicht mehr jede Einzelheit und jeden Tag schreiben, da es schon fast ein Jahr her ist und ich mich schon kaum noch an alles erinnere =). Aber ich erinnere mich noch genau daran, dass wir jeden Tag Spaß hatten und wenn es ein Problem gab wurde uns sofort geholfen. Abends plauderten wir dann noch mit Sylvia, unserer Kinderfrau oder hörten zu, wenn sie den kleinen Kindern eine Gutenachtgeschichte vorlas =).

Wenn ein Kind Heimweh hatte so verflog es schnell. Aber am Besten erinnere ich mich noch an das viel Fotos machen! Und von wem??? Rosco natürlich. Na ja, ich hoffe ihr habt nun einen schönen Einblick ins Ferienleben der Ponyfarm bekommen und ich grüße alle Ponyfarmler, Pferd, Ponys und einen dicken Kuss an Rosco! Wir sehen uns im Frühling.

Alles Gute
Nina